Augen-OP, selbst gemacht

Oma hat sich heute die Augen operieren lassen, aus kosmetischen Gründen. Ich weiß nicht genau, wie das gemacht wurde, aber nachdem ich die frisch operierten Sehwerkzeuge besichtigt hatte, konnte ich es mir ausmalen … im wahrsten Sinne des Wortes.

oma

Basteltipp nur für Erwachsene mit Rot-Kreuz-Grundkurs! Nicht für Kinder!

Also zunächst einmal packt ihr die überflüssige Haut an den Lidern des linken Auges zwischen Daumen und Zeigefinger. Dann nehmt ihr ein Skalpell (oder Teppichmesser), das ihr zuvor in einer Flamme desinfiziert habt (Achtung: die Schneide nicht direkt in die Flamme halten, sondern nur darüber, damit das Metall nicht mit Ruß beschmutz wird).

Dann schneidet Ihr beherzt die überfüssige Haut weg. Danach den entstandenen Schlitz zunähen; lasst Euch von Mama dabei helfen. Dasselbe macht ihr dann mit dem rechten Augenlied, anschließend kommen die Tränensäcke dran. Über die Nähte klebt ihr jeweils eines dieser neuen, schmalen Chirurgie-Pflaster, die die Wunde zusätzlich zusammenhalten.

OmaFalten

Hier habe ich Euch aufgemalt, wie die Salzwasser-getränkten Tampons hinter die Sonnenbrille geklemmt werden

Jetzt legt ihr auf die zugeschwollenen Augen jeweils ein dickes Wund-Tampon, das mit physiologischer Kochsalzlösung getränkt ist. Der Patient/die Patientin muss diese Tampons am ersten Tag stündlich feucht halten. Klemmt die Tampons hinter eine Sonnenbrille, die einerseits das Sehen noch etwas gestattet und andererseits den Außenstehenden den unangenehmen Blick auf die frisch operierten Augen erspart.

Nach drei Tagen sollte die Schwellung abgeklungen sein. Wenn nicht: Arzt aufsuchen.

Viel Glück beim Operieren.

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