Winter adé

Hier in Stellshagen sind die Spuren des Winters allgegenwärtig. Manche Winkel sehen wie Wüstenlandschaften aus. Doch seit unserer Ankunft scheint die Sonne. Die Tageshöchsttemperatur steigt seit vorgestern. Bald können wir unsere Mützen und Jacken zum Spazierengehen auf dem Zimmer zurücklassen.

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Sonnenblumen nach einem harten Winter

Unser erster Gang führt uns heute auf das Feld hinter dem Gutshaus. Der Bio-Acker ist abgeerntet, nur ein paar Rosenkohl- und Grünkohlstangen stehen noch. Die Sonnenblumen am Feldrand sind vertrocknet und schwarz. Hier sieht es aus wie auf dem Mond. Glücklicherweise scheint den ganzen Tag die Sonne und verspricht einen Gute-Laune-Frühlingsanfang. Auf den umliegenden Feldern sprießt auch schon das Korn in zartem grün.

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Mondlandschaft in Mecklenburg-Vorpommern

Nach einem Gang durch die kalte Luft freuen wir uns auf das warme Gutshaus. Das Kaminzimmer ist unser liebster Aufenthaltsort, weil hier die Spielesammlung lagert. Mein aktueller Favorit ist Mühle. Papa und Greta spielen meistens Domino: Greta kann die Figuren auf den Steinen gut auseinanderhalten, nur legt sie die Steine meistens nicht ans Ende der Dominokette, sondern mittendrin an.

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Das Kaminzimmer tagsüber und deshalb lichtdurchflutet

Auf den Feldern haben wir schon einen Hasen und jede Menge Rehwild beobachtet; sogar Fischreiher krähen dort am frühen Morgen im Tal. Die wichtigsten Vierbeiner in unserer nächsten Umgebung sind die Katzen des Gutshauses und ein lustiger schwarzer Hund mit kurzen Beinen, den wir Wilko nennen. Nach einem Spaziergang durch das Dorf hat er uns bis zum Gutshaus verfolgt, ohne uns von der Seite zu weichen. Die junge getiegerte Katze vom Gutshaus heißt Felix. Greta mag sie sehr und hat auch keine Angst, sie zu streicheln.

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Die Katze »Felix« mit den weißen Pfoten

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