Frohe Ostern. Willkommen Sommerzeit.

Heute ist Ostersonntag. Und die Sommerzeit hat begonnen. Das kommt uns sehr gelegen, denn dank Greta war bis gestern Aufstehen um 6 Uhr angesagt. Seit heute ist das dann 7 Uhr, einfach so. Und wir haben zum Frühstück um 8:30 Uhr nur noch anderthalb Stunden zu verbringen. Das Eiersuchen findet in einem nahe gelegenen Teletubby-Gärtchen statt.

Playmobil-Ostern

Der Tag beginnt mit dem Öffnen des Osterpäckchens von Oma Eschborn. Seit 4 Tagen liegt es schon auf unserem Zimmer. Opa Eschborn hatte es direkt nach Stellshagen geschickt. Wir durften es aber nicht anrühren. Papa ist ein strenger Osterritualverfechter: »Das Paket wird erst am Sonntag geöffnet!« betonte er stets. Meine Neugier wuchs stündlich. Aber das ist wahrscheinlich genau der Sinn der Übung.

Heute um sieben öffneten wir den Karton. Er enthielt einen Osterhasen-Playmobil-Bausatz, den ich gleich mit Greta zusammen bastelte. Dann gab es noch Süßigkeiten für alle, zwei Taschenbücher für mich und für Greta ein Stickeralbum mit Häschenmotiven, die sie sofort auf ihren roten Koffer klebte. Nach dem Auspacken vertiefte ich mich gleich in eines der Bücher: »Greta und Eule, Hundesitter«.

Als wir bei Frühstücksbüffet ankommen verraten uns die Hausangestellten, dass sie jede menge Eier und Schokoladefiguren im Speisesalon versteckt haben. Wir durchforsten Blumengestecke, schauen hinter Gardinen und Holzfiguren nach. Tatsächlich entdecken wir viele Leckereien. Dir größte Freude dabei haben die Gutshausleute.

Ostereiersuchen im Teletubby-Gärtchen: das Plüschpferdchen taufe ich »Zitrone«

Es ist kein schöner Tag, aber wenigstens regnet es nicht. Zum Eiersuchen marschieren wir in eine kleine öffentliche Anlage, die nur 400 Meter vom Gutshaus entfernt liegt, direkt bei den Feldern. Es ist ein ideales Plätzchen, mit Blumenbeeten, einem kleinen Teich mit Insel, einer Brücke, Bänken und schönen Ziersträuchern. Wir sind ganz alleine.

Greta entwickelt rasch einen Spürsinn für Verstecke und glitzernde Spuren

Nachdem Mama einige Vorbereitungen getroffen hat beginnt das große Eiersuchen. Greta und ich strömen sofort aus, um unsere vorbereiteten Körbchen zu füllen. Wir haben sie mit frischem Moos ausgepolstert. Als erstes stoßen wir auf zwei Plüschpferdchen, ein kleineres für Greta und das größere für mich. Wir taufen die beiden »Zimt und Zitrone« nach dem Laden, wo Mama sie erworben hat (für mich war es eigentlich kein Geheimnis mehr). Danach finden wir Marienkäfer aus Schokolade, Lachhasen, Marzipanfiguren, Filzstifte und ein Buch von Peter Hase. Mama sorgt dafür, dass alle Fundsachen gerecht verteilt werden.

stells39

Beim Verlassen des Gärtchens sind alle unsere Körbchen randvoll mit Süßigkeiten

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