Unser täglich’ Pool …

Eigentlich gibt es hier aktuell keinen Temperaturunterschied zu Berlin: 33 Grad sind es hier wie dort. Allerdings hat der Wetterbericht für die Hauptstadt Gewitter angesagt, während die Temperaturen in Mittelitalien auf 37 und mehr Grad steigen sollen; Regen ist gar nicht in Sicht. Richtig tolles Urlaubswetter also, ideal zum Schwimmen. Und das werde ich jeden Tag tun.

Unser Pool ist 12 Meter lang und rund 1,20 tief … da kann man richtig planschen und toben. Greta ist auch eine echte Wasserratte. Sie hat keinerlei Angst* vor Wasser: Wenn sie sich nicht ab und zu mal verschlucken würde, hätte sie keine Hemmungen, vom Beckenrand zu springen.
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yoda* Statt Angst sagt Greta übrigens »Monster-Yoda«. Als jüngst die neueste und letzte Folge des Kinofilms »Krieg der Sterne« in Deutschland anlief, erschien in der Berliner Zeitung ein Beitrag, der mit einem Foto des Filmhelden Yoda aufgemacht war. Greta war fasziniert von der Fantasiefigur mit den abstehenden Ohren. Papa schnitt die Abbildung noch am Frühstückstisch aus und Greta gab dem Bild den Namen Monster-Yoda. Seit diesem Tag ist Monster-Yoda ihr ständiger Begleiter. Manchmal steht er in der dunklen Ecke unserer Garderobe. Dann droht sein Erscheinen, wenn Greta alleine im Bett liegt. Hier im Pool beschwört Greta ihren Monter-Yoda, wenn man sie am Beckenrand absetzt und sich entfernt.

Schwimmen ohne Monster-Yoda: Greta kennt keine Furcht vor Wasser … obwohl sie noch nicht schwimmen kann

Greta hat noch weitere selbst erfundene Wörter, die sie ständig verwendet. Aka-aka heißt schneiden, egal ob Papier, Würstchen oder Autowracks. Musik nennt sie Waui, Lollo ist der Elefant und Nauni die Katze. Sie versteht zwar auch die normalen Begriffe, benutzt aber zum Antworten stets ihr eigenen Wörter. Da sie uns auch gefallen, verwenden wir sie immer häufiger. Statt von Kindermusik sprechen wir von Kinderwaui, und wenn Papa ihr ein Butterbrot in Stückchen schneiden möchte, dann fragt er Greta vorher »Aka-aka«? Uns ist klar, dass wir ihre Sprache nicht gerade fördern, zumal man Aka-aka nicht mal ordentliche beugen kann, um einen Satz zu bilden. Papa könnte höchstens fragen »Soll ich mit Deinem Brot Aka-aka machen?« Aber »Darf ich Dein Brot aka-akaen?« klingt irgendwie doof.

Während Mama und Greta durchs Wasser wandern, übe ich das Rückenschwimmen und Tauchen

Ich habe mir zur Aufgabe gemacht, bis zum Urlaubsende 10 Meter durchs Becken zu tauchen. Das brauche ich fürs silberne Schwimmabzeichen. Zur Zeit schaffe ich 5 Meter. Papa hat sich vorgenommen, zweimal durch Becken zu tauchen ohne zwischendurch Luft zu holen.
Hier eine Auswahl anderer täglicher Pool-Übungen: Arschbombe, Torpedo (Papa geht in die Knie, ich steige auf seine Schultern, dann springt er hoch und ich fliege hochkant ins Wasser), Unterwasserpurzelbaum, Wasserlaufen, Kopfstand, Delphinspringen, durch die Beine tauchen, Kram hochtauchen, …

Manchmal lasse ich Greta auch schon mal los. Wenn man ihr das vorher sagt, dann schließt den, geht bis zur Nase unter und weint anschließend trotzdem nicht

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