Die Elemente von Sylt

Sylt gehört zu den nordfriesischen Inseln, von denen ich Föhr und Amrum bereits kenne (siehe hier). Sylt ist wohl die bekannteste deutsche Insel: auch wer noch nie hier war kennt den zierlichen Umriss der Insel von Autoaufklebern oder Postkarten.
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Die Landschaft jenseits des 40 Kilometer langen Sylter Sandstrands ist gekennzeichnet durch Dünen. Das sind sandige Hügel, auf denen Gräser und Gestrüpp wachsen. Es ist eine empfindliche Landschaft, weil das Meer ständig an ihr nagt. Darum sind die Pflanzen sehr wichtig. Bis zu einem Meter hoch ist der Strandhafer, dessen Wurzeln den Dünen Halt gibt.

In der Wattwerkstatt erfahren wir alles über die Dünenpflanzen und deren Bewohner: Würmer, Krebse, Schnecken, Muscheln und Möwen. Eine Besonderheit sind die Schweinswale, die sich in den Gewässern der nordfriesischen Inseln gerne tummeln. Sie sind nur zwei Meter lang und an ihrer dreieckigen Rückenflosse zu erkennen.

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An der Westküste von Sylt braust das Meerwasser ganz wild, weil hier die Nordsee beginnt. Die Ostseite ist dem Festland zugewandt und daher viel ruhiger. Das geschützte Wattenmeer ist ein ganz besondere Landschaft, die im Wechsel der Gezeiten mal überflutet ist und mal trocken liegt. Schlick und Sand bilden den Boden, der von vielen Kleinlebewesen besiedelt ist. Das Wattenmeer ist Brutstätte für viele bedrohte Vogelarten; auf den Sansbänken leben die Robben

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Die Besen kennzeichnen Zugänge zum Strand. Die meisten Dünen darf man nicht betreten, weil sie unter Naturschutz stehen.

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