Pfingstmontag in Berlin

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Am gestrigen Pfingstmontag haben wir eine abwechslungsreiche Stadtrundfahrt unternommen. Zuerst mit dem Wagen ans Haus der Kulturen der Welt. Von dort mit einem Boot der Reederei Riedel anderthalb Stunden über die Spree durch die Mitte Berlins. Danach zu Fuß zum neu eröffneten Hauptbahnhof. Weiter zur Fußball WM-Fanmeile in die Straße des 17. Juni und anschließend zum Eisessen in die Potsdamer Platz Arkaden. Von dort schließlich mit dem Fahrrad-Rikscha wieder zurück ans Haus der Kulturen.

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Ankunft am Haus der Kulturen der Welt, 09:15 Uhr. Vorsicht, Nachahmer: Die Schiffe der Reederei Riedel legen nicht direkt am Haus ab, sondern 200 Meter weiter rechts im Grünen. Hier, wo wir stehen, hat die Stern- und Kreisschifffahrt ihr Zuhause. Weil die aber nur eine Stunde fahren, haben wir uns für Riedel entschieden (90 Minuten).

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Wir hatten Glück mit dem Wetter am Morgen: etwas windig, aber eine gute Mischung aus Sonne und Wolken. Die einzige bittere Pille, der wir begegneten, war vor dem Reichstagsgebäude aufgebaut. Sie soll wohl eine Aspirin-Tablette darstellen, ein Objekt der Freiland-Ausstellung »Deutsche Design-Stars« oder so ähnlich.

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Auch ein Design-Star: der Palast der Republik. Der wird gerade Stein für Stein abgebaut. Unser Bootsführer bestätigte noch mal, dass an seiner Stelle das alte Stadtschloss wieder aufgebaut werden soll, wobei er ergänzte, dass die Finanzierung dieses Projektes (zum Glück) noch nicht sicher sei.

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Auch der Fernsehturm am Alex fiebert der WM entgegen. Hier schaut er über die kuriosen neoklassizistischen Plattenbauten des Nikolai-Viertels hinweg. An der Mühlendamm-Schleuse machte unser Boot dann kehrt und fuhr zurück Richtung Tiergarten und Moabit.

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Verwirrende Naturbühne am Spreeufer im Regierungsviertel. Oben: Reichstag, Marie-Elisabeth-Lüders-Haus, Kopie der Reichstagskuppel (für die Fußball-WM aufgebauter Bundestagsarena), überdimensionale Fußballstiefel (noch mal deutsche Design-Stars-Ausstellung). Mitte: erhöhte Fußgänger-Passage entlang Spreeufer. Unten: die neueste Strandbar am Spreeufer, direkt gegenüber dem Hauptbahnhof (heißt Space Bar, glaube ich).

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Wenn man den Hauptbahnhof von der Spreeseite aus betritt (Washingtonplatz), stößt man unmittelbar auf die optischen Erkennungszeichen der Fußball-Weltmeisterschaft: Fahnen, Plakate, Objekte, Werbebanner.

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In der obersten von 5 Etagen: ICE-Züge und die Ost-West-S-Bahn halten hier.

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»Ich rufe die Fußballer der Welt …«. Die Fanmeile auf der Straße des 17. Juni wird noch 3 Tage aufgebaut. Es sieht noch etwas unaufgeräumt aus. Hier werden ab Freitage Hunderttausende die Fußballspiele mit Freunden auf Großbildschirmen anschauen.

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Nachdem wir stundenlang an Kuppeln, Neubauten, geschmückten Gebäuden, Objekten, einem nachgebauten Olympiastadien (Maßstab 1:3 vor dem Reichstag) und einer Kopie der Reichstagskuppel vorbei gelaufen sind, war meine Frage doch wohl berechtigt: »Steht da vorne das echte Brandenburger Tor, oder ist das nur eine Attrappe?«

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Abschluss einer aufregenden Stadtrundfahrt in einer aufregenden Zeit mit den verschiedensten Verkehrsmitteln.

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