Morgen fahren wir nach Dresden

Spontaner Jahresauftakt: vier Tage Stadtbesuch in Dresden. Papa und wir Kinder waren noch nie dort und sind mächtig gespannt. Aus der Schule weiß ich: Dresden ist eine kreisfreie Stadt und das politische und kulturelle Zentrum des Freistaates Sachsen. Es ist eine Kunst- und Kulturstadt von hohem internationalen Rang (Weltkulturerbe). Ihr berühmtestes Wahrzeichen ist die Frauenkirche, die am 14. Februar 1945 bei einem schlimmen Luftangriff zerstört und nach 10-jährigem Wiederaufbau im Oktober 2005 wieder geweiht wurde.

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Weil wir nur 4 Tage bleiben, hat sich Papa für ein Hotel im Herzen der Altstadt entschieden: Taschenbergpalais Kempinski. Damit wir uns den Namen schnell merken, hat er ihn uns – wie im Kindergarten üblich – mit Gesten vorgesungen: Taschen … (mit beiden Händen in den Hosentaschen wühlend) … berg … (mit der rechten Hand einen Berg zeichnend) … palais (mit beiden Händen über dem Kopf die Zinnen einer Burg beschreibend, wie eine Krone).

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Das Hotel wurde – nach alten Vorlagen – von Grund auf neu erbaut. Das Vorbild stand an gleicher Stelle, wurde Anfang des 18. Jahrhunderts in der Blütezeit des Barock erbaut (als Liebesgabe von August dem Starken für seine Mätresse Gräfin Cosel) und dämmerte seit 1945 als Ruine in der Innenstadt vor sich hin.
Der Wiederaufbau des historischen Palais dauerte zwei Jahre und kostete 130 Millionen Euro. Auf der Internet-Seite des Hotels steht: »Soweit möglich, wurde originale Bausubstanz aus der Zeit des sächsischen Barocks eingebracht, allein für den Denkmalschutz fielen 13,8 Millionen Euro an. Das Palais liegt unmittelbar neben dem Residenzschloss gegenüber dem Zwinger und nur wenige Schritte entfernt von Semperoper, Frauenkirche und Brühlscher Terrasse. Rein äußerlich repräsentiert der Komplex den üppigen Barock jener Zeiten, auch das Treppenhaus wurde Hand in Hand mit den Denkmalschützern rekonstruiert.« Morgen mehr dazu.

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(Fotos: © Taschenbergpalais Kempinski)

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