Dresden Tag 4: Seilbahn, Pirna

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Heute verlassen wir Dresden leider wieder. Doch wir nehmen uns Zeit. Nach dem Frühstück packen wir die Koffer in aller Ruhe und laden sie in unseren Wagen. Ein wichtiges Ziel haben wir noch: Pirna. Papa will Robert M. Schöne besuchen, den er durch seine Arbeit mit dem Fontblog kennt. Auf dem Weg dorthin machen wir halt an der berühmten Schwebebahn in Loschwitz.

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Die Schwebebahn ist eine Hängebahn und verbindet die Stadtteile Loschwitz und Oberloschwitz. Sie hat eine Streckenlänge von 274 m und überwindet einen Höhenunterschied von etwa 84 m. Die Anlage wurde am 6. Mai 1901 eröffnet. Sie ist wie die Wuppertaler Schwebebahn nach dem System von Eugen Langen konstruiert und hat 33 Stützen. Sie gilt als die älteste in Betrieb befindliche Bergschwebebahn der Welt und gleichzeitig als einzige Bergschienenhängebahn der Welt.

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Im Gegensatz zur Wuppertaler Schwebebahn haben die beiden Kabinen keinen eigenen Antrieb, sondern werden durch ein Zugseil bewegt. Dieses wird durch eine in der Bergstation befindliche Fördermaschine angetrieben. Es ist ein tolles Gefühl, wenn die Bahn auf Gleisen losfährt, die plötzlich abbrechen: Erst dann wird einem klar, das sie an einem Seil aufgehängt ist.

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Von der Bergstation aus hat man einen unverstellten Blick auf das Elbtal um Dresden. Die Aussicht ist toll heute. Wir können alle Kirchen erkennen. Die Brücke unten im Tal ist das »Blaue Wunder«.

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In Pirna sind wir mit Robert Schöne verabredet. Er hat bereits einen Tisch für 13:00 im Brauhaus Pirna »Zum Gießer« reserviert. Dort werden nach dem deutschen Reinheitsgebot ein Pirnaer Pils und ein Dunkelbier gebraut. Roberts Freundin Steffi arbeitet im Brauhaus und zeigt uns, wie das Bier entsteht. Oben auf dem Foto spiegeln sich unsere Abbilder auf den kupfernen Sudkesseln.

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