Immer was zu feiern (Taunus 2/6)

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Papas Heimatwohnung ist wie ein Museum. Es gibt Schubladen und Schachteln, die seit 30 Jahren unverändert herumstehen. Auch viele Werkzeuge und Küchengeräte wurden schon von seiner Oma benutzt. Wie es der Zufall wollte, gab es in den zwei Wochen auch einige Feste zu feiern.

Am 7. Juli 2007 haben Papas Kusine Ricarda und ihr langjähriger Freund Thomas in Bad Camberg geheiratet. Wir konnten nicht dabei sein. Also haben wir einen Monat später gratuliert und beide besucht. Thomas gab uns eine CD mit rund 200 Fotos mit, so dass wir die schönsten Szenen aus Standesamt und Waldschloss auch erleben konnten. Das Foto hier ist ein offizielles Hochzeitsbild aus dem bekannten Fotostudio Marlies in Bad Camberg.

Am 10. 8. war Onkel Helmuts 92. Geburtstag. Wir fuhren ins Altkönigstift nach Kronberg zum Kaffee und Kuchen. Er kann sich nicht mehr so gut erinnern und erkannte die Gäste kaum. Mich nannte er »fremdes Wesen«. An anderen Tagen, so berichtete mir Oma Eschborn, nennt er mich »kluges Mädchen«. Nach einer Stunde löste sich die Tafel schon wieder auf.

Am 16. 8. hatte meine Freundin Sina Müller 11. Geburtstag. Ich war zum ersten Mal bei ihrem Geburtstag mit dabei. Auf dem Foto serviert sie den Nachtisch: einen Panacotta in Herzform mit pürierten und ganzen Erdbeeren. Lecker!

Auch eine Art Fest: Wiedersehen mit einem Jugendporträt von Papa, das er selbst gezeichnet hatte, ungefähr 1978 oder so, als er 24 war. Wir gaben es in der Werkstatt gefunden, unter einem Stapel altem Holz.

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