Jeden Tag schwimmen (Taunus 3/6)

Wir haben jeden Morgen neu überlegt, ob das heute ein viertel, ein halber oder ein ganzer Schwimmtag wird … je nach Wetterlage. Die Vorhersagen waren meist pessimistischer als das tatsächliche Wetter. Tatsächlich waren wir fast täglich im Schwimmbad. Auch um Freunde zu treffen, zum Beispiel Sina (unten, Mitte).

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Das Bad Camberger Freibad ist eigentlich ganz gut in Schuss … bis auf die Plastikabdeckungen am Beckenrand, in die Papa am letzten Urlaubstag eingebrochen ist (leichte Verletzungen, später mehr). Besondern gut gefällt mir das Warmwasser-Massagebecken und der Übungsbereich im Nichtschwimmerbecken, wo ich täglich Tauchübungen durchführe. Auch die Liegewiese war in einem traumhaften Zustand, immerhin hatte es zuvor wochenlang geregnet.

Auf diesem Foto seht ihr, über der Hecke hinausragend, die Spitze der Katholischen Kirche Peter und Paul. Wir liegen am Strand der »Reichen und Schönen« (»Rolex-Beach«), hier trifft sich die High-Society des Ortes. Meistens waren wir alleine, denn der Camberger geht erst schwimmen, wenn folgende Bedingungen auch nach drei Tagen gleichzeitig erfüllt sind:

  • kein Wölkchen am Himmel
  • mindestens 28 ° C Lufttemperatur
  • kein Urlaub

Solche Randbedingungen schrecken weder uns noch die 30 Hausfrauen ab, die jeden Morgen ab 10:00 Uhr ihre Runden drehen. Mittwoch ist Frühschwimmtag, da öffnet das Bad bereits um 8:00 Uhr. Richtig angenehm wird es zirka 1 Stunde nach Öffnung, wenn die Dauerkartenbesitzer das Bad wieder verlassen.

Besonders abwechslungsreich wird das Schwimmen, wenn man Freundinnen oder Freunde trifft. Auf diesem Foto seht ihr Sina, wie sie einen Salto rückwärts vom Einer-Sprungbrett vorführt. Sie ist Turnerin und Leichtathletik-Fan.

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An einen Salto ist bei mir noch nicht zu denken: Das Springen muss ich noch üben. Wenigstens haben mich die Höhe und das kalte Wasser nicht abgeschreckt.

Sinas Bruder Felix ist eine echte Wasserratte. Er taucht, springt und schwimmt ohne Pause, meistens trifft man ihn unter Wasser an. Dieses Foto hat Papa in dem Massagebecken gemacht, wo sich Felix das Wasser aus einem Springbrunnen aufs Haupt prasseln lässt.

Greta haben wir eine Schwimmbrille gekauft, damit sie auch das Geschehen unter Wasser verfolgen kann.

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