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Bin jetzt fertig mit meiner Analyse zu dem Gedicht „Gefunden“ von J. W. v. Goethe. Hinter diesen Wörtern ist die Geschichte seiner Liebesbeziehung zu Christiane Vulpius versteckt:

 Gefunden

Ich ging im Walde 
So für mich hin, 
Und nichts zu suchen, 
Das war mein Sinn.

Im Schatten sah ich 
Ein Blümchen stehn, 
Wie Sterne leuchtend, 
Wie Äuglein schön.

Ich wollt es brechen, 
Da sagt es fein: 
Soll ich zum Welken 
Gebrochen sein?

Ich grub’s mit allen 
Den Würzlein aus. 
Zum Garten trug ich’s 
Am hübschen Haus.

Und pflanzt es wieder 
Am stillen Ort; 
Nun zweigt es immer 
Und blüht so fort.

Johann Wolfgang von Goethe                 

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