Kaum Platz am Strand von Binz

Binz ist ein Schmuckstück. Kein Vergleich mit den in den 80er Jahren stehen gebliebenen nordfriesischen Seebädern Wyk (Föhr), Westerland (Sylt) oder Wittdün (Amrum). Binz ist weiß, stilvoll, aus einem Guss … aber auch verdammt voll, in der Hochsaison.

binz

Mit der Wiedervereinigung ergaben sich für Binz starke Veränderungen. Viele der alten Villen an der Strandpromenade und im gesamten Ort wurden an die früheren Eigentümer zurückübertragen. Es setzte eine Welle von Sanierungen, Rekonstruktionen und stilistisch angepassten Neubauten ein. Die ehemaligen Ferienheime des FDGB wurden privatisiert und komplett modernisiert. Straßen und Bürgersteige wurden umfangreich instand gesetzt, die Strandpromenade in Richtung Prora verlängert. Der Kurplatz erhielt eine neue Gestaltung.

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Die Fußgängerzone in Binz erfreut mit einer gesunden Infrasturktur: nützliche Läden und ordentliche Restaurants, keine Imbissbuden und offene Strandkrempelstände

Bereits 1990 wurde der Fremdenverkehrsverein Binz e. V. gegründet. Vier Jahre später wurde die neue, 370 Meter lange, Seebrücke eingeweiht, die eine 1942 zerstörte Brücke ersetzt. Im Jahr 2000 wurde das Haus des Gastes und 2002 der Kurpark Binz eröffnet. 2003 konnten die Promenade am Schmachter See und der Park der Sinne eröffnet werden. Seit Mai 2007 erstrahlen auch die komplette Hauptstraße (Fußgängerzone) und der prunkvolle Wendeplatz in neuem Glanz.

Der feinsandige Strand ist etwa fünf Kilometer lang und bis zu 50 Meter breit … doch an heißen Tagen wie heute findet man kaum ein freies Plätzchen.

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